Blog

Deutsch-französischer Gottesdienst

Der gemeinsame Gottesdient hat bereits eine lange Tradition. Und er ist immer etwas besonderes. Der Gottesdiens wird in beiden Sprachen abgehalten. Eberhard Malitius fand in seiner Predigt wieder genau die richtigen Worte und spannte einen Bogen von unserer jahrelangen freundschaftlichen Verbundenheit bis zu den heutigen aktuellen Themen wie Konsum und Migration. Musikalisch begleitet wurde er von Mitgliedern des Mandolinenorchesters, jedoch mit einmal ganz anderen Instrumenten – Saxophon, Flöte, Xylophon, Klangschale, Violine und Congas, sowie Mandolen, Gitarren und Kontrabass. Zum Abschluss sang der katalanische Chor noch drei traditionelle Lieder.

Erinnerungen …

Beim Stöbern gefunden: Ein Beitrag aus dem aus dem Lufthansa Magazin Nr. 12/10.

Auf Seite 62 ein kleiner Bericht von Gunnar Herbst, der das Orchester auf der Japan Reise 2010 als Klarinettist begleitet hat.

„Im Zauber der Töne
The language of music
In Japan ließen wir Musik sprechen

Diesen Sommer in Japan. Ich bin als Klarinettist mit einem Amateurorchester auf Konzertreise. Knapp zwei Wochen lang, nach Kyoto und Takamatsu, Nara und Osaka. Wir wohnen im Gästehaus einer Universität, im Tempel, bei Familien. Und obwohl
uns die Gastgeber sehr herzlich empfangen, fühlen wir uns wie auf einem fremden Planeten. Die Sprache? Unverständlich. Die Schrift? Rätselhaft. Das Essen? Wirft Fragen auf, deren Antworten wir gar nicht erst wissen wollen. Aber das spielt alles keine Rolle mehr, sobald wir mit dem Orchester der Tezukayama High School in Nara proben,
darunter Stücke von Arrigo Cappelletti und Dora Pejačević. Zusammen besuchen wir auch den Tempel Todaiji in Nara (links), das größte Holzgebäude der Welt. Am Ende unserer Reise geben wir ein gemeinsames Konzert. Und der Zauber wirkt: An diesem Abend sprechen wir dieselbe Sprache, Japaner wie Deutsche. Die Sprache der Musik…“